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Ein Pfad, der die Sinne erlebbar macht

Wildpark Lüneburger Heide leistet mit dem „Pfad der Sinne“ einen weiteren Beitrag zum Artenschutz

Wie scharf sehen die sprichwörtlichen Adleraugen, wie gut kann der Wolf Gerüche wahrnehmen und wie fein ist der Tastsinn eines Waschbären? All das können die Besucher im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt Nindorf jetzt auf dem „Pfad der Sinne“ selbst entdecken. An acht Stationen werden die besonderen Sinne unterschiedlicher Tierarten für den Menschen erlebbar gemacht. Auf grafisch ansprechend gestalteten Tafeln sind die Aufgaben an den Stationen kurz und einfach erklärt, damit vor allem Kinder es leicht haben, den „Pfad der Sinne“ mit Spaß an der Sache zu absolvieren.

Das Konzept für das Projekt entstand im Rahmen der Bachelor-Arbeit einer Biologie-Studentin aus Lüneburg und wurde mit viel Liebe zum Detail vom Team der Wildpark-Pädagogik gemeinsam mit den hauseigenen Handwerkern umgesetzt. Finanzielle Unterstützung erfuhr das Projekt durch den Verein Artenschutz Wildpark Lüneburger Heide e. V., der sich für den Erhalt gefährdeter Tierarten engagiert. Der Pfad der Sinne sei ein sehr geeignetes Mittel, die besonderen Fähigkeiten der Tiere herauszustellen, sie den Menschen näher zu bringen, sie „begreifbar“ zu machen. Denn nur was der Mensch sich vorstellen und verstehen könne, sei er auch bereit zu schützen, hieß es.

Im Wildpark ist der „Pfad der Sinne“ jetzt zwischen der Voliere der Riesenseeadler und dem Wildschweingehege zu finden. Wer den Verein Artenschutz Wildpark Lüneburger Heide e. V. unterstützen und Mitglied werden möchte, findet alle Informationen hier.
05.04.2016 - Wildpark Lüneburger Heide